Jeder Fotograf macht mit ihm irgendwann Bekantschaft: dem Histogramm

Manche Kameras zeigen es nach der Aufnahme und auch in Bildbearbeitungsprogrammen kann man sich verschiedene Bildinformationen durch das Histogramm zur Verfügung stellen lassen.

Dem einen oder anderen hat sich schon öfters die Frage gestellt : Für was gibt es eigentlich das Histogramm ? Und was zeigt es eigentlich ? Wie kann ich mit Hilfe des Histogramms meine Bilder beurteilen und evtl. verbessern oder verändern?

Grundsätzlich: das Histogramm stellt die unterschiedlichen Tonwerte eines Bildes in grafischer Form dar. Linken Seite sieht man die schwarzen Anteile des Fotos und Rechts die weissen Anteile. Dazuzwischen liegen die Grauwerte.

Wie auch im nachfolgenden Video erklärt, werden die verschiedenen Helligkeitswerte mit 256 Zahlen benannt. 100 % Schwarz = 0 und 100% Weiss = 255. Die Zahlen 1 – 254 benennen die Werte dazwischen.


Das Histogramm beim Fotografieren vor Ort benutzen

Lassen wir vorab erstmal Wikipedia zu Wort kommen link :
“Das Betrachten eines Histogramms erlaubt es dem Fotografen, das Ergebnis oder das geplante Foto genauer zu kontrollieren, als es das Kameradisplay erlaubt. Zum Beispiel kann man typische Fehler wie Unter- und Überbelichtung erkennen und diese durch entsprechende Belichtungskorrektur beheben.”

Also in dem Fall geht es nur um Über- oder unterbelichtung! Die Qualität des Bildes im Allgemeinen soll bzw. kann durch das Histogramm nicht beurteilt werden. Ist vb. eine überbelichtete Aufnahme mit Absicht erstellt worden, wie bei einem  High-Key-Foto soll gerade dadurch Ausdruck bekommen. Bei einem High-Key-Foto wird die Überbelichtung im Foto gezielt eingesetzt. Das Gegenteil zum High-Key-Foto ist das so genannte Low-Key-Foto.


Hier seht Ihr ein typisches Histogramm wie es auf dem Display einer Kamera angezeigt werden könnte.

 

Histogramm einer DSL-R Kamera



Das Histogramm in der Bildbearbeitung

Die Photoshop-Profis von photoshoppodcast.de haben in einem Video mal erklärt wie man das Histogramm in der Bildbearbeitung verwendet. Einfach mal reinschauen: es lohnt sich!