SPD - Treptow Köpenick Zensiert Fotogalerie im Rathaus

Wie ein Künstler aus dem Rathaus vertrieben wurde



Köpenick ist ein schöner Bezirk. Ich lebe gerne hier. Wir haben viel Grün, jede Menge Wasser, eine schöne Altstadt, ein altes ehrwürdiges Rathaus. Nicht zu vergessen die alte Geschichte des Hauptmanns von Köpenick, die diesen Bezirk schließlich weltbekannt machte. Wir haben den FC Union - O.K. - Fußball nicht gerade auf Weltniveau, aber Kult. Und das schon zu DDR-Zeiten.

Und wir hatten Frau Gabriele Schöttler; Krankenschwester, Bezirksbürgermeisterin und seit neustem verantwortlich für die Zensur der Kunst in Köpenick. Frau Schöttler ist Mitglied der Partei, die mit ihrer asozialen Sozialpolitik und mit Hilfe des Kriminellen Peter Hartz die Armut per Gesetz in Deutschland möglich machte. Einer Partei die dafür verantwortlich ist, dass immer mehr Kinder in die Armut getrieben werden. Diese Partei hat auch einen Namen: SPD

Und SPD - Parteimitglied Schöttler scheint auch ganz nebenbei ein gestörtes Verhältnis zur Kunst zu haben, speziell zur Fotografie und im besonderen zur Aktfotografie. Im Rathaus Köpenick finden regelmässig Austellungen von Künstlern statt. So sollte auch im Oktober 2010 eine Austellung "Augenblicke" des bekannten Fotokünstlers Wolfgang Hiob stattfinden. War die Welt zur Eröffnung, an der auch Frau Schöttler anwesend war, noch in bester Ordnung, änderte sich die kulturelle und politische Landschaft in Köpenick zwei Tage später schlagartig.

 

Die Zensur wütete im Rathaus Köpenick.


Wenn man von Zensur liest und hört denkt man automatisch an China, an totalitäre Regime, an Diktaturen und zuletzt natürlich auch an die eigene deutsche Geschichte (siehe entartete Kunst). Anlass der, für eine angeblich demokratische Bezirksregierung, verordneteten Zensur gegen den Künstler Wolfgang Hiob waren angebliche Beschwerden von einigen Bezirksamtsmitarbeiterinnen die sich in ihrer Würde und ihrem Schamgefühl gestört bzw. verstört fühlten.

Es sei die "Verletzung des Schamgefühls einiger Beschäftigter unmittelbar durch die Exponate" zu befürchten, heißt es. Besorgt sei man auch, "dass weniger taktvolle Besucher die Exponate zum Anlass von unerwünschten Bemerkungen sexuellen Inhalts gegenüber Beschäftigten nehmen könnten und auf diese Weise ihre Würde herabsetzten". Das Bezirksamt müsse seine Beschäftigten am Arbeitsplatz schützen.

welt online vom 01.02.2011

Verantwortlich für die Zensurverordnung war die Chefin des Kulturamtes Treptow-Köpenick: SPD - Bezirksbürgermeisterin Frau Gabriele Schöttler. Frau Schöttler ließ nicht nur die "beanstandeten" Bilder dann auch abhängen, sondern verbannte gleich die komplette Austellung in das Bürgerhaus Altglienicke.

Wer die Mitarbeiter dort vor den Bildern schützen sollte, schien ihr wohl egal zu sein.



Politische Zensur in Köpenick >